Behind The Beats – Selecta Gregory

Behind The Beats - Selectra Gregory (Yardstyle)

Selecta Gregory gehört seit fast 15 Jahren zu Heilbronns feinstem Soundsystem – dem Team von Yardstyle. “Dancehall We Say, Dancehall We Play” ist daher natürlich auch das Motto des DJs, der die Decks von Heilbronn bis Ibiza glühen lässt. Grund genug für uns, Gregory mal mit unseren Behind The Beats-Fragen zu löchern.


Weitere DJ-Portraits:

  1. Behind The Beats - Rawley
  2. Behind The Beats - Hermann Hesse
  3. Behind The Beats - Yusuf Kaa (1)

Selecta Gregory im Interview

Wie und wo hast du angefangen?
Ich habe die Jungs von Yardstyle Sound 2004/2005 damals auf einem Gig im Afrika kennengelernt. Da ich schon in dieser Zeit Reggae und Dancehall gefeiert habe, bin ich fast auf jede Party gegangen, die sie gespielt haben. Zuerst habe ich für die Jungs Flyer in Heilbronn verteilt und bekam dafür den ein oder andern Gästelistenplatz 😉 2007 hat mich dann der Owner (Selecta Marc) gefragt, ob er mir das Auflegen zeigen soll und ob ich Bock habe, bei Yardstyle Sound mit einzusteigen, da es im Sound einige Veränderung gab. Ich war sofort Feuer und Flamme! Nach einigen Wochen konnte ich schon recht fließend auflegen und durfte dann auch recht zügig meine ersten Gigs spielen.

Was macht aus einer coolen Party eine unvergessliche Nacht?
Wenn die Party der Hammer war, die Massive dich pusht und feiert bis zum Abwinken und du noch bis 5:30 Uhr im Mobi spielen darfst. Obwohl schon seit 4:50 Uhr das Licht an ist, weil kein Gast gehen will!

Was war das prägendste Erlebnis deiner Laufbahn?
Mein prägendstes Erlebnis war damals 2006, als David Rodigan im Club Mobilat zusammen mit Yardstyle aufgelegt hat. Der Club war brechend voll und nach 20 Minuten war man komplett nassgeschwitzt! Die Menge ging bei jedem Track von Rodigan steil und ich wusste: So etwas will ich auch!

Welcher Track regiert zurzeit die Dancefloors?
Für mich ist es zurzeit von „Dat Eazy“ von Aidonia. Aber auch der Track von den Jugglerz zusammen mit Gentleman und Konshens ist für mich einer der Tracks, der nicht fehlen darf.

Was sind absolute No-gos beim Auflegen?
Wenn man voll in seinem „Flow“ ist und ständig kommen Leute von vorne, die mit dir reden wollen. Oder sich ein Lied wünschen, das entweder vor zehn Minuten lief oder in das aktuelle Set mal so gar nicht rein passt! Oder Besoffene, die dir das DJ-Pult im Mobi abräumen…

Brain Storming

Digital oder analog?
Für mich Digital! Habe zwar analog angefangen, aber das ging dann ganz schnell über in digital.

„Ein guter Mix…“
… ist für mich ein Mix, den man nach zehn Jahren immer noch rauf und runter hören kann!

Großraumdisko oder kleiner Club?
Ganz klar ein kleiner Club! Ich liebe es, wenn der Dancefloor brechend voll ist und es von der Decke tropft.

Klassiker oder Aktuelles?
Ein guter Mix aus beidem!